Ich bin Flurin Capaul und lebe seit über 15 Jahren in Wiedikon. Geboren bin ich 1978 in der Pflegerinnenschule Zürich und aufgewachsen in Meilen am Zürichsee. Dank eines mutigen Schrittes unserer Eltern, hatten meine beiden Schwestern und ich das Glück, dass wir zwei Jahre in Kanada (Unionville bei Toronto) und den USA (Holden, MA) in die Schule durften.
Der Name Capaul stammt aus Lumbrein, Graubünden. Mein Grossvater väterlicherseits (Sursilvan sprechend) wanderte via Stationen im Ausland vor knapp 100 Jahren nach Zürich aus. Ein Grund wieso Zürich oftmals als grösste, rätoromanischsprechende Gemeinde der Schweiz gilt, ist tatsächlich eine hohe Binnenmigration.

Aktuell engagiere ich mich als Kassier des Quartierverein Wiedikon, Präsident von Pro Beiz, Gemeinderat der Stadt Zürich und habe weitere kleinere Engagements. Früher war ich unter anderem Präsident eines Fussballclubs, im Vorstand des Impact Hub Zürich, langjähriger Pfadfinder (v/o Schelm) sowie mässig talentierter Fussballer (Aktive und Senioren, Highlight: das einzige Tor meines Lebens gegen den FC Egg).
Beruflich beschäftigt mich seit 1998 wie man geschäftliche Herausforderungen mit Software löst. Ich bin ausgebildeter Informatik-Ingenieur (Dipl. Ing. FH) und hatte das grosse Privileg, dass ich unter anderem länger in Singapur und New York City arbeiten konnte. Nachdem ich eine Firma gegründet und eine weitere mitaufgebaut hatte, bin ich heute für den Aufbau und Vertrieb einer Software-Agentur in Zürich zuständig. Details auf LinkedIn.
Die Zeit ist knapp, aber an Ideen und Interessse mangelt es mir selten. Meine liebste Beschäftigung – neben der Politik – ist alles was mit Kulinarik zu tun hat. Es gibt kein Buch von Jürgen Dollase, dem “Godfather” der deutsch-sprachigen Gastrokritik und Journalismus, welches ich nicht mit Freude gelesen habe. Für mich ist Kulinarik der Teil der Kultur den wir tagtäglich mehrfach erleben, der für unser Zusammenleben match-entscheidend ist (auch politische Gegner kommen gerne in der Beiz zusammen) und durch die klassische Kulturförderung meistens zuwenig Beachtung findet.
Samstags gehe ich gerne auf den Markt in Oerlikon und wage zu behaupten, dass ich bis dato noch keinen besseren Markt in ganz Europa gefunden habe. Ob spezielle Pilze vom Pilzhandel Büchi-Stäger, wahnsinnige Produkte aus Italien bei Rossetti, dem besten Spitzchabis bei der Familie Pfister oder dem unschlagbaren Geflügel bei Fiechters , es gibt jeden Samstag Neues zu entdecken. Zuerst einzukaufen und dann mehrgängige Menus kochen für Freunde und Bekannte (oder solche die es werden wollen) macht mir Spass. Fairerweise muss ich sagen, dass ich gerne noch einen Zwischenhalt in der Silberkugel Oerlikon einlege. Einmal im Jahr stelle ich mit meinen Freunden eigene Würste her, direkt in Lumbrein. Zu unserer grossen Freude setzt das lokale Restaurant Lumerins jeweils im Dezember unsere Würste als Monatshit “Ligiongia Lumerina” auf die Karte!
Kultur interessiert mich brennend: Es ist für mich der Inbegriff des städtischen Lebens, dass ich ein reichhaltiges Kulturangebot nutzen darf. Schwerpunkte setze ich bei Jazz, Blues und Mundartheater; sowie für klassische Museen. Ich lerne gerne etwas und das geht am besten in einer gut kuratierten Ausstellung. Ein Highlight ist der Strauhof, der regelmässig spannende Ausstellungen produziert.
Im eher “special interest” Bereich anzusiedeln ist mein Faible für Bunker und Geschichte. Insbesondere die DDR und deren Hinterlassenschaften ist immer wieder mal Grund für eine kleine Reise. Da habe ich schon ganze Roadtrips organisiert, der Kreis potentieller Mitreisenden ist aus mir schleierhaften Gründen jedoch sehr eingeschränkt…








